Malaria ist eine Tropenkrankheit, die zu schweren Komplikationen führen kann. Man kann sich mit Malaraprophylaxen schützen, aber diese Medikamente haben oft selbst schwere Nebenwirkungen. Erfahren Sie hier mehr.
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Medizinisch geprüft von
Dr Lydia Sham Rashid
Leitende Ärztin IMC-Nr 415358
Letzte Überprüfung am
Letzte Überprüfung am 04 November 2024
Auch wenn Malaria in den meisten entwickelten Ländern kein Problem darstellt, greift sie in der Dritten Welt oder tropischen Gegenden der Welt um sich. Wenn Sie planen, an einen Ort zu reisen, an dem Malaria vorkommt, werden Sie wahrscheinlich ein paar Medikamente mitnehmen müssen. Jedoch können diese Medikamente mit schweren Nebenwirkungen einhergehen. Diese hängen davon ab, welches Medikament Sie nehmen.
Mefloquin, bzw. Lariam, ist ein Malariamedikament, das Sie lange vor Erreichen des Ortes, an dem Malaria vorkommt, einnehmen müssen. Die Nebenwirkungen, die bei diesem Medikament auftreten können, sind unter anderem Schlaflosigkeit, lebhafte Träume, Halluzinationen, Schwindel und Kopfschmerzen. Dieses Medikament verträgt sich schlecht mit psychischen Erkrankungen, psychologischen Problemen oder Krampfanfällen. Wenn Sie daran leiden, lassen Sie es Ihren Arzt wissen, damit er Ihnen eine Alternative verschreiben kann.
Doxycyclin, bzw. Vibramycin-D, sollte zwei Tage vor der Reise in das Malariagebiet eingenommen werden und Sie müssen es auch nach Verlassen des Gebietes noch weiterhin nehmen. Es gibt für dieses Medikament spezielle Dosierungsanweisungen. Dies beinhaltet die Einnahme des Medikaments mit einer Mahlzeit und das Sicherstellen, dass Sie dabei aufrecht sitzen oder stehen. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Magenverstimmungen, eine Pilzkrankheit, Sodbrennen und Empfindlichkeit gegenüber der Sonne. Dieses Medikament wird auch zur Behandlung von Akne verwendet, weshalb es Ihnen besser bekommen könnte als einige der anderen Medikamente.
Chloroquin und Profuanil sind Medikamente, die zur Behandlung von Malaria kombiniert werden. Das Problem hierbei ist jedoch, dass sie nicht so gut gegen die modernen, sehr virulenten Stämme von Malaria wirken, die es heutzutage gibt. Sie können an Orten wie Indien, wo diese bestimmten Malariastämme noch nicht allgemein vertreten sind, noch immer effektiv sein.
Bei all diesen Medikamenten müssen Sie genauestens auf die Nebenwirkungen, die auftreten, achten. Sie könnten eine starke negative Reaktion auf das Medikament haben und Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn etwas Ungewöhnliches auftritt. Da jeder unterschiedlich auf Medikamente reagiert, unterscheiden sich die möglichen Nebenwirkungen von Person zu Person. Sollten Ihre Symptome sehr schlimm sein, hören Sie mit der Einnahme des Medikaments auf und informieren Sie Ihren Arzt.
Medizinischer Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.
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